Warendorfer Randgeschichten!

SonnenuntergangIch erinnere mich an Zeiten, da hat man beim Bundeschampionat in Warendorf keinen Fuß mehr auf den Boden bekommen. Um bei den Finalprüfungen der Dressurpferde noch einen ungestörten Blick auf das Viereck zu genießen, musste man mindestens eine dreiviertel Stunde vor Prüfungsbeginn seinen Platz sichern und die Fußwege glichen einem Slalom-Parcours. Von diesen Problemen ist man mittlerweile in Warendorf sehr weit entfernt. Heute finden die Finalprüfungen vor halb leeren Rängen statt und liefern ein trauriges Bild. Die Krönung bildete die Championatsehrung der 5-Jährigen Dressurpferde am Sonntagnachmittag – eine Handvoll hartnäckiger Zuschauer harrte auf ihren Plätzen aus, um den neuen Bundeschampion auf seiner Ehrenrunde mit Applaus zu bedenken – schade!

Kamera1Schon im letzten Jahr hat man sich verwundert die Augen gerieben. Wo ist er hin, der Glanz vergangener Tage? Auch deshalb hatte ich mich entschieden, in diesem Jahr nur zwei der stolzen fünf Veranstaltungstage zu besuchen, und mich auf das Geschehen der Dressurpferde und -ponys auf dem wunderschönen Waldviereck zu konzentrieren. Doch auch dort blieben in diesem Jahr die Besten dem Warendorfer Viereck fern. Die Gründe werden ja schon an diversen anderen Stellen diskutiert. Aus fotografischer Sicht bleibt zu hoffen, dass es den Organisatoren gelingt, den Mythos Warendorf wieder aufzurichten, sodass hier bald wieder die Besten der Besten zu sehen sind. An der Grundqualität der Pferde sollte es nicht mangeln.

Meine Impressionen vom Dressurplatz wie immer in den Galerien unten oder gerne auf persönliche Anfrage.